Master-Projekt

Dozentin: A. Juliane Hein­rich

Modul MA SRP1
Umfang: 4 SWS
Veran­stal­tungstyp: PJ


Städte sind Ortes des Wandels – nichts zuletzt, da immer neue Genera­tionen ihre Anfor­de­rungen an sie formu­lieren, Städte neu inter­pre­tieren, über­schreiben und umbauen. Während Planung für unter­schied­liche Genera­tionen lange Zeit vor allem die Berück­sich­ti­gung der Bedürf­nisse von Kindern und älteren Menschen beinhal­tete, rücken zuneh­mend Jugend­liche als Stadt­pro­du­zenten in den Fokus von Stadt­ent­wick­lung und Stadt­for­schung.

Aber wie sehen Jugend­liche unsere Städte eigent­lich? Wie können und wollen sie als Akteure der Stadt­ent­wick­lung aktiv werden? Und welche Unter­stüt­zung benö­tigen und wünschen sie sich hierbei? Es gibt deutsch­land­weit zahl­reiche Projekte, die exem­pla­risch aufzeigen, wie Jugend­liche als Stadt­pro­du­zenten wirken – so zum Beispiel die 55 Modell­vor­haben, die von 2009 bis 2012 im Forschungs­feld „Jugend­liche im Stadt­quar­tier“ des Expe­ri­men­tellen Wohnungs- und Städ­te­baus (ExWoSt) umge­setzt wurden.
Das Master­pro­jekt Jugend­liche als Stadt­pro­du­zenten befasst sich anhand von Fall­stu­dien damit, wie Jugend­li­chen als Stadt­pro­du­zenten wirken (können). Kern­frage des Projektes ist: Was sind Erfolgs­fak­toren und Hemm­nisse der Einbe­zie­hung Jugend­li­cher in Stadt­ent­wick­lungs­pro­zesse?

Die fall­stu­di­en­ba­sierte Ausein­an­der­set­zung mit der Rolle Jugend­li­cher als Stadt­pro­du­zenten wird ergänzt durch das Erlernen von Methoden der Jugend­be­tei­li­gung im Rahmen einer Fort­bil­dung. Zum Abschluss des Projekts wird von der Projekt­gruppe selbst­ständig ein Work­shop mit Jugend­li­chen durch­ge­führt. Dieser bietet die Möglich­keit einer­seits das analy­tisch gene­rierte Wissen prak­tisch zu über­prüfen und ande­rer­seits die gewon­nene Metho­den­kenntnis anzu­wenden.

Standort

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