1. Preis

für Daniel Cibis (Stadt- und Regionalplanung), Janek Lorenzen (Stadt- und Regionalplanung) und Johannes Hipp (Urban Design), Studierende der TU Berlin mit der Arbeit „STARTBAND“ zu den Campbell Barracks in Heidelberg prämiert.

 

Die Bewertung der Jury:

„Die Campbell Barracks sind eindrucksvolles Beispiel für eine riesige, monofunktionale Enklave in der Stadtlandschaft. Das Projekt öffnet den Raum und gliedert ihn auf einfache, aber sehr effektive Weise durch das „Startband“. Das „Startband“ ist eine neue, starke, nord-süd-orientierte Achse, die zwischen den Ausläufern des Kleinen Odenwalds und entlang der Rohrbacher Straße sowie den Kleingärten in der Rheinebene eine neue Hauptverbindung mit extensiven Freiraumqualitäten formuliert.

Künftige Quartiere im Projektgebiet werden dadurch mit der Stadt und der Landschaft verknüpft. Darüber hinaus gelingt es dem Projekt die dominante Wirkung und das militärisch geprägte Bild des ehemaligen Paradeplatzes zu konterkarieren, indem diesem ein formal adäquater öffentlicher Raum gegenübergestellt wird. Der eine großräumliche Platz neutralisiert gleichermaßen den anderen.

Die künftigen Entwicklungen im Gebiet können nun ihrem eigenen Rhythmus folgen. Die neue Achse bietet ein überzeugendes Rückgrat, an dem viele Projekte verankert werden können. Es erlaubt eine flexible Entwicklung, sowohl für eine Neunutzung der Bestandsgebäude als auch für die Bereitstellung neuer Wohnquartiere. Das Startband will beweisen, dass es in der Lage ist, als Initiator einer neuen Geschichte an diesem Standort eine wesentliche Rolle zu spielen.“

http://www.europan.de/europan1-12/europan12/e12-heidelberg.html

Die Wettbewerbsarbeit war Grundlage der gleichnamigen Masterarbeit von Janek Lorenzen.

Betreuung der Wettbewerbsarbeit: Prof. Dr. Angela Million, Andreas Brück, Manuela Kölke