TU Berlin

Challenging the Status Quo – Entwerfen in der neo-europäischen Stadt

Gregor Langenbrinck
Fachgebiet Städtebau und Siedlungswesen

In wohl jeder Stadt Europas sind sie zu finden, Orte, an denen das, was man als „die europäische Stadt“ bezeichnen könnte aufhört und das beginnt, was „nur“ noch als eine Stadt in Europa oder gar irgendwo auf der Welt zu bezeichnen wäre. Solche Orte in Berlin zu finden, sie zu erkunden und zu beschreiben, steht am Beginn dieses Masterprojektes. Orte und Beschreibung dienen als Ausgangspunkte für die Suche nach der neo-europäischen Stadt. Was zeichnet sie aus? Wie sieht ihr Städtebau aus? Wie entwirft man für sie? Für die Suche wird die „Leipzig Charta zur nachhaltigen europäische Stadt“ kritisch befragt.

Dabei fließen aktuelle Themen der Stadtentwicklung wie z.B. die Folgen des Klimawandels oder akut des Terrorismus mit ein. Damit assoziierte Begriffe wie Verzicht, Sicherheit, Anpassung, Nachhaltigkeit oder Resilienz auf der einen und wachsende Ökonomisierung städtischer Lebensprozesse u. a. durch IT auf der anderen Seite, werden für die neo-europäische Stadt auf ihre stadträumliche Bedeutung hin befragt. Welche Deutungsmacht haben Sie oder sollen sie haben? Wie öffentlich ist der öffentliche, wie privat der private Raum in ihr? Soll ihr Raumprogramm paradigmatischen Setzungen der Themen und Begriffe schlicht folgen oder formuliert sie eine Alternative?

Das aus Mitteln der Nationalen Stadtentwicklungspolitik geförderte Projekt "Fachlicher Nachwuchs entwirft Zukunft" will aktuelle Forschungsfelder der Stadtentwicklungspolitik mit den Gedanken angehender Planer und Gestalter an den Universitäten und Hochschulen zusammenbringen.