Never-never School: Mapping The In-between
Inter­na­tio­nale inter­dis­zi­pli­näre Sommer­schule für Studie­rende und Young Profes­sio­nals
© Spolka
2019

Thema

Never-never School ist eine Platt­form für gemein­schaft­li­ches Lernen und Forschung über Städte. In Zusam­men­ar­beit mit dem Kollektiv Spolka laden wir Sie nach Košice, Slowakei, ein, um gemeinsam mit uns ein Expe­ri­ment der Co-Crea­tion durch­zu­führen, das sich auf Mapping, kollek­tives Visio­nieren und die Erfor­schung des urbanen Zusam­men­le­bens konzen­triert.

Im Fokus der Never-never School stehen der Peer-to-Peer-Austausch und Trans­dis­zi­pli­na­rität, um einen reichen Lern­raum für alle Teil­nehmer zu schaffen. Im Laufe der Sommer­schule werden kolla­bo­ra­tive Lern­mo­delle und eine Viel­zahl von Formaten getestet und entwi­ckelt, um die Zusam­men­ar­beit über den Rahmen der Schule hinaus zu fördern.

 

Projekt

Im aktu­ellen urbanen Diskurs neigen wir dazu, Städte als ständig wach­sende Struk­turen zu betrachten, in denen „deve­lop­ment as usual“ die Antwort auf alles ist – von der Arbeits­lo­sig­keit bis zur Bewäl­ti­gung des Klima­wan­dels. Selbst in den „schrump­fenden“ oder stagnie­renden post­so­zia­lis­ti­schen Städten Europas träumen wir von großen Entwick­lungen, um die „leeren“ Räume der vielen Brach­flä­chen zu füllen. Alter­na­tive Vorschläge zu denen des kommo­di­fi­zierten Immo­bi­li­en­marktes sind nicht vorhanden oder werden schnell verdrängt.

Während der dies­jäh­rigen Sommer­schule werden wir uns einen solchen Standort entlang des Flusses Hornád, in der Nähe von dem Stadt­zen­trum von Košice, Slowakei, genauer ansehen. Gefangen in einem perma­nenten „Schwe­be­zu­stand“ zwischen utopi­schem Begehren des zukünf­tigen Stadt­teils und stagnie­render Realität, hat seine In-Between­ness eine beson­dere Qualität. Wir wollen den Ort nicht als eine Leere betrachten, die bald gefüllt werden soll, sondern als ein bereits bestehendes Netz­werk dyna­mi­scher mensch­li­cher und nicht­mensch­li­cher Bezie­hungen, das der Ausgangs­punkt für Degrowth-Utopien jenseits der anthro­po­zen­tri­schen Gegen­wart sein könnte.

Durch verschie­dene Methoden der Kartie­rung, Ethno­gra­phie, phäno­me­no­lo­gi­schen Forschung und des drama­ti­schen Geschich­ten­er­zäh­lens wollen wir verschie­denen gegen­wär­tigen und zukünf­tigen Akteuren des Raums eine Stimme geben und uns zwischen Gegen­wart und Zukunft bewegen.

 

Förde­rung

Unter­stützt durch öffent­liche Mittel des Slovak Arts Council.
Das Projekt wird von den Regie­rungen der Tsche­chi­schen Repu­blik, Ungarns, Polens und der Slowakei durch Visegrad Grants aus dem Inter­na­tio­nalen Visegrad Fond mitfi­nan­ziert.

 

Bear­bei­tung

Prof. Dr. Angela Million
Zuzana Tabač­ková

 

Projekt­web­site

never​-never​.spolka​.cc

 

Standort

© 2019 FG Städtebau und Siedlungswesen